Konflikthilfe
Prävention
Konstruktiver Umgang mit Konflikten ist erlernbar. Viele Menschen, insbesondere Kinder und Jugendliche, haben heute Defizite im Umgang mit Konflikten. Gruppenleiter sind im Alltag mit heftigsten Auseinandersetzungen und Gewalt konfrontiert. Eltern und Pädagogen fühlen sich zunehmend hilflos.
Konflikte sind im zwischenmenschlichen Alltag unvermeidbar und auch durchaus positiv im Meinungsbildungsprozess zu sehen. Sie sollten keineswegs prinzipiell vermieden werden und es macht auch keinen Sinn, Gruppenmitglieder zur Passivität zu erziehen. Vielmehr sollten Konflikte bewusst, konstruktiv und phantasievoll geregelt werden.
Inhalte
Zusammen mit Senkrecht erlernen die Teilnehmer, wie mit Konflikten umzugehen ist:
- Training des Sozialverhaltens durch Interaktionsübungen und -spiele zur eigenen Wahrnehmung, zur Steigerung des Selbstwertgefühls, der Selbstachtung und der externen Wertschätzung sowie zur gewaltfreien Kommunikation.
- Training von Einfühlungsvermögen, Fairness, Kritikfähigkeit und Reflexion.
- Zugang zu den eigenen Gefühlen finden.
- Gewaltpräventions-Programme führen dazu, dass die Teilnehmer künftig bei Provokationen einen kühlen Kopf bewahren. Risiken von Kämpfen werden realisiert, der geübte Teilnehmer wird cool bleiben und selbstbestimmt handeln.
- Gemeinsames Erarbeiten von Regeln und Konsequenzen für deren Übertretung.
- Bei Gruppen kann ein dauerhaftes Gremium zum selbst organisierten Planen und Konfliktlösen eingerichtet werden.
Ziele
- Ziel ist die langfristige Befähigung der Beteiligten zum Umgang mit und zur Lösung von Konflikten.
- Es soll eine langfristige, vertrauensvolle Atmosphäre geschaffen werden, in der der Wert und die Meinung jedes Individuums respektiert wird.
- Die Konfliktparteien sollen künftig nicht mehr gegeneinander kämpfen, sondern das eigentliche Problem definieren und gemeinsam angehen.

